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Bürgerliche wollen Raser‑Gesetz kippen

Vor zwei Jahren wurde die Bestrafung von Rasern auf Schweizer Strassen verschärft. Nun ist die Errungenschaft schon wieder in Gefahr.

Ein Autowrack am Strassenrand: Vor zehn Jahren machte die Zürcher Polizei mit einer spektakulären Kampagne gegen das Rasen mobil. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)
Ein Autowrack am Strassenrand: Vor zehn Jahren machte die Zürcher Polizei mit einer spektakulären Kampagne gegen das Rasen mobil. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Seit 2013 gilt ein strenges Regime für Raser auf Schweizer Strassen. Wer die Höchstgeschwindigkeit krass überschreitet, dem drohen mindestens ein Jahr Gefängnis bedingt und zwei Jahre Ausweisentzug. Zudem können die Behörden das Auto konfiszieren. Das beschloss das Parlament im Rahmen des Verkehrssicherheitspakets Via sicura. Der Widerstand gegen die Raserbestimmungen hielt sich damals in Grenzen. In der Bevölkerung schürten mehrere tödliche Raserunfälle die Emotionen. Zudem galt es, einer Volksinitiative den Wind aus den Segeln zu nehmen, welche die Strassenopfer-Stiftung Road Cross Schweiz eingereicht hatte.

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