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Bürgerliche kämpfen gegen AHV-Initiative

Die Initiative gefährde die Renten, weil sie zu viel koste, kritisiert ein bürgerlich-grünliberales Komitee.

Gemäss der AHV-Initiative der Gewerkschaften sollen alle Personen mit einem Erwerbseinkommen bis knapp 120'000 Franken ab dem 62. Altersjahr eine ungekürzte AHV-Rente erhalten. Ständerat Urs Schwaller (CVP/FR) warnte, dies würde zusätzliche Ausgaben von 1,5 Milliarden für die AHV bringen.

Heute müsse aber die finanzielle Sicherung der Renten oberste Priorität haben. Die Initiative laufe diesem Ziel klar zuwider, weil sie die finanzielle Basis der AHV aushöhle. Frühpensionierungen für 98 Prozent der Frauen und 85 Prozent der Männer stünden quer in der Landschaft.

Initiative schade allen

Die Initiative setze den Generationenvertrag aufs Spiel, sagte die 33-jährige Nationalrätin Christa Markwalder (FDP/BE). Es wären denn auch die jungen Erwerbstätigen, die heute noch Studierenden und die Kinder, welche die Rechnung dieser AHV-Initiative zu begleichen hätten. Das Vertrauen in das Sozialwerk würde verloren gehen.

Die jährlichen AHV-Zusatzkosten müssten über höhere Lohnabzüge (0,4 Prozent) und Steuern finanziert werden, hiess es heute an einer Medienkonferenz. Das schade allen. Auch die Rentner würden zur Kasse gebeten. Die AHV-Renten wären nicht mehr sicher.

SDA/oku

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