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Bröckelt das strenge Rasergesetz bereits?

Ein spektakulärer Raserfall in Luzern führte zu einer Gefängnisstrafe für den Fahrer. Jetzt arbeiten einige Politiker an der Abschaffung des Gesetzes.

Wer deutlich zu schnell fährt, bekommt eine zwölfmonatige Gefängnisstrafe: Die A 6 vor Eiger, Mönch und Jungfrau.
Wer deutlich zu schnell fährt, bekommt eine zwölfmonatige Gefängnisstrafe: Die A 6 vor Eiger, Mönch und Jungfrau.
Gaëtan Bally, Keystone

Rasen ist eine emotionale Angelegenheit: Adrenalin, Geschwindigkeitsrausch, Gefahr. Auch der Umgang mit Rasern ist eine emotionale Angelegenheit: Streit, Polemik, Morddrohungen. Politiker diskutieren seit Jahren um die richtige Handhabe, wenn es um Zu-schnell-Fahrer geht. Seit 2012 gilt: Wer deutlich zu schnell fährt, erhält eine Gefängnisstrafe von mindestens einem Jahr. Als Raser gilt jemand, der innerorts mehr als 50 km/h, ausserorts mehr als 60 km/h und auf Autobahnen über 80 km/h zu schnell fährt. Für die Befürworter der sogenannten Via sicura war das ein Sieg. Für Kritiker ist man mit diesem Massnahmenpaket übers Ziel hinausgeschossen.

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