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Böse Bilaterale

Die Abstimmung über die Ecopop-Initiative ist auch ein Votum zu den bilateralen Verträgen mit der EU. ­Jahrelang waren sie der Königsweg. Doch nun muss sich plötzlich rechtfertigen, wer sie für wertvoll hält.

Bilateralen-Skeptiker im Aufwind: Versammlung der Aktion für eine neutrale und unabhängige Schweiz (Auns). Foto: P. Lauener (Reuters)
Bilateralen-Skeptiker im Aufwind: Versammlung der Aktion für eine neutrale und unabhängige Schweiz (Auns). Foto: P. Lauener (Reuters)

Diesen Sonntag geht es nicht nur um Kondome für Afrikaner und Zuwanderungsbeschränkungen für alle anderen. Diesen Sonntag geht es auch um die Zukunft der Schweiz in Europa. In unzähligen Interviews, auf Podien, an offiziellen Anlässen, ja eigentlich überall, wo Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann (FDP) in den vergangenen ­Wochen aufgetreten ist, hat er es immer wieder gesagt: «Die Abstimmung über Ecopop ist auch eine Abstimmung über die bilateralen Verträge.» Bei einem Ja zu Ecopop, so die Botschaft des Bundesrats, wären die bilateralen Verträge mit der EU definitiv Geschichte.

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