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«Mir fehlen die ersten 20 Jahre meines Lebens»

Alle Macht der Familie, sagen Kesb-Kritiker. Hinsehen und eingreifen, fordert Anja Schär. Geschichte einer verpfuschten Kindheit.

Patrick Feuz
Die Bernerin Anja Schär will ihren Kindern ermöglichen, was sie selbst nie hatte: Eine unbeschwerte Kindheit. Foto: Adrian Moser
Die Bernerin Anja Schär will ihren Kindern ermöglichen, was sie selbst nie hatte: Eine unbeschwerte Kindheit. Foto: Adrian Moser

Die Welt, in der Anja Schärs Geschichte spielt, scheint weit weg. Wovon sie berichtet, nicht mehr von Belang. Kinderreiche Bauernfamilie in den 60er- und frühen 70er-Jahren. Lange Arbeitstage, kaum Maschinen, wenig Einkommen. Eltern, die fluchen, schimpfen und schlagen. Kinder, die auf dem Hof und Feld schuften. Was sie fühlen, denken, wünschen, niemand fragt danach. Niemand hört ihnen zu. Kinder ohne Kindheit.

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