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Besser Gästebett als Bundesbunker

Dass nun in mehreren Kantonen auch Privathaushalte Flüchtlinge aufnehmen dürfen, ist richtig. Wer helfen kann und will, soll dies tun können.

So viele Ideen. Verteidigungsminister Ueli Maurer will im Notfall 50'000 Flüchtlinge in Zivilschutzanlagen unterbringen. Unter der Erde, hinter Panzertüren. In den Kantonen Bern und Aargau sind Asylsuchende derweil schon jetzt in Zelten der Armee einquartiert, ebenerdig. Und für die Wintermonate testet der Aargau gemäss der «Schweiz am Sonntag» diesen Monat Ikea-Flüchtlingshütten, ausfaltbare Notunterkünfte.

Ob unterirdisch oder in der Faltbox: Das sind harte Bedingungen für Menschen, die meist eine lange Flucht hinter sich haben. Dass nun in mehreren Kantonen auch Privathaushalte Flüchtlinge aufnehmen dürfen, ist richtig. Wer helfen kann und will, soll dies tun können. Offenbar melden sich mehr Haushalte, als man angesichts der Rechtsrutsch-Wahlprognosen denken würde. Das Leid der Flüchtlinge bewegt.

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