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«Die Krise hat den Hunger noch grösser gemacht»

Weil Gassenküchen und Treffs geschlossen sind, stehen Randständige allein da. Doch es gibt Menschen, die ihnen helfen.

Philippe Reichen, Philipp Loser
Die Coronakrise trifft Obdachlose besonders hart: Ein Mann isst in einer Unterführung in München.
Die Coronakrise trifft Obdachlose besonders hart: Ein Mann isst in einer Unterführung in München.

Nach dem Eindunkeln strömen sie auf die Place de la Riponne: Obdachlose, Drogenabhängige, Sans-Papiers. 150 Leute sind es am Ende. Jeden Tag sind sie da, auch bei Regen. Die Umgebung ist für alle ungewohnt. Nach dem Ausbruch des Coronavirus musste die Lausanner Gassenküche auf den Platz im Stadtzentrum ausweichen. Im Stammlokal war es zu eng und die Ansteckungsgefahr zu gross. Der Umzug ins Freie war die einzige Alternative.

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