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Berset kritisiert Krankenkassen

Der Bundesrat sieht Erfolge im Kampf gegen die steigenden Gesundheitskosten. Helsana und CSS erteilt er wegen ihrer Ankündigungen aber eine Rüge.

«Die Aussagen der Kassen sind juristisch an der Grenze»: Alain Berset im Hochhaus des Bundesamts für Statistik in Neuenburg. Foto: Adrian Moser

«Die Aussagen der Kassen sind juristisch an der Grenze»: Alain Berset im Hochhaus des Bundesamts für Statistik in Neuenburg. Foto: Adrian Moser

Markus Brotschi@derbund

Herr Bundesrat, Ende Monat geben Sie die Prämien für 2020 bekannt. Helsana und CSS haben angekündigt, viele ihrer Kunden profitierten von einer Prämiensenkung. Dürfen sich die Versicherten für einmal auf die Prämienrunde freuen?
Ich war sehr überrascht über diese Ankündigungen. Wenn die Kassen zu einem Moment kommunizieren, in dem die Prämien noch nicht genehmigt sind, verunsichert das die Leute. Das kann zu verfrühten, falschen Entscheiden führen. Einige Interpretationen im Nachgang sind sogar falsch: Es werden für Kantone Prämiensenkungen vermutet, in denen wohl das Gegenteil der Fall sein wird. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) ist noch daran, die Prämien zu genehmigen, und Ende Monat wird das Resultat kommuniziert.

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