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Berner Waffenschmiede Ruag weibelt für den Gripen

Ein 50-Millionen-Auftrag von Saab winkt dem Rüstungsbetrieb des Bundes, falls das Volk dem Kampfjet-Kauf zustimmt. Kein Wunder, will sich Ruag im Abstimmungskampf engagieren.

Die Befürworter des Gripen-Kaufs sehen sich durch die Sitation in der Ukraine bestätigt: Ein Gripen-Jet.
Die Befürworter des Gripen-Kaufs sehen sich durch die Sitation in der Ukraine bestätigt: Ein Gripen-Jet.
Michael Buholzer, Reuters
Neue Kampfjets für die Schweiz: Ein Kampfflugzeug des Typ Gripen C wird auf dem Flugplatz Emmen zu einem Testflug vorbereitet (10. April 2013).
Neue Kampfjets für die Schweiz: Ein Kampfflugzeug des Typ Gripen C wird auf dem Flugplatz Emmen zu einem Testflug vorbereitet (10. April 2013).
Urs Flüeler, Keystone
«Nein zu den Kampfjet-Milliarden»: Aktivisten aus dem rot-grünen und liberalen Lager reichen das Referendum mit rund 100'000 Unterschriften gegen die Beschaffung des Kampfflugzeugs Gripen (14. Januar 2014).
«Nein zu den Kampfjet-Milliarden»: Aktivisten aus dem rot-grünen und liberalen Lager reichen das Referendum mit rund 100'000 Unterschriften gegen die Beschaffung des Kampfflugzeugs Gripen (14. Januar 2014).
Lukas Lehmann, Keystone
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Am 18. Mai geht es nicht nur um die 3,1 Milliarden Franken teure Beschaffung des Kampfjets Gripen. Als Gegenleistung für den Kauf der Flugzeuge sind der schwedische Flugzeugbauer Saab und die Lieferanten der Lenkwaffen verpflichtet, mit Schweizer Firmen über zehn Jahre Gegengeschäfte in Höhe von 2,5 Milliarden Franken abzuschliessen. Gemäss Angaben des Verteidigungsdepartements sind bislang Verträge im Umfang von mehr als 300 Millionen Franken unter Dach und Fach.

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