Zum Hauptinhalt springen

Bau der A9 zwischen Siders und Brig verzögert sich

Frühestens 2025: Die Eröffnung der Autobahn im Oberwallis kann nicht wie geplant 2019 stattfinden. Der Grund dafür sind geologische Risiken – aber auch selbstverschuldete Probleme.

Die Verlängerung der A9 von Sion nach Brig schliesst das Oberwallis ans Autobahnnetz an: Tunnelportal bei Turtmann. (25. Juni 2012)
Die Verlängerung der A9 von Sion nach Brig schliesst das Oberwallis ans Autobahnnetz an: Tunnelportal bei Turtmann. (25. Juni 2012)
Jean-Christophe Bott, Keystone
Geologische Risiken verzögern die Bauarbeiten.
Geologische Risiken verzögern die Bauarbeiten.
Jean-Christophe Bott, Keystone
Es waren Millionenzahlungen an Unternehmer geleistet worden für Arbeiten, die noch gar nicht realisiert worden waren.
Es waren Millionenzahlungen an Unternehmer geleistet worden für Arbeiten, die noch gar nicht realisiert worden waren.
Jean-Christophe Bott, Keystone
1 / 4

Der Bau der A9 zwischen Siders und Brig verzögert sich. Die Nationalstrasse wird nicht vor 2025 fertig gestellt sein, wie aus einem Bericht der Geschäftsprüfungskommission des Walliser Grossen Rates hervorgeht.

Bis vor kurzem hielten die Walliser Behörden noch an einer Eröffnung der Autobahn im 2019 fest. Der Rückstand des Projektes habe verschiedene Gründe, wird Narcisse Crettenand (FDP), Präsident der Geschäftsprüfungskommission in der Walliser Tageszeitung «Le Nouvelliste» zitiert.

«Viel zerstört worden»

So bestünden geologische Risiken etwa beim Riedberg-Tunnel, bei Turtmann und beim Eingang des Visper Tunnels. Dazu kämen juristische Probleme, etwa im Nachgang zu der Affäre um die Vorauszahlungen. Damit sei viel zerstört worden, sagte Crettenand.

Es waren Millionenzahlungen an Unternehmer geleistet worden für Arbeiten, die noch gar nicht realisiert worden waren. Nach dieser Affäre sei eine Reihe von Massnahmen und Vorkehrungen getroffen worden, damit sich so etwas nicht wiederhole.

Crettenand geht nicht davon aus, dass die Umweltverschmutzung durch Quecksilber, die in der Gegend von Visp entdeckt wurde, weitere Verzögerungen beim Autobahnbau bewirken wird. Allerdings sei diese Frage noch nicht wirklich in die Diskussionen der Geschäftsprüfungskommission einbezogen worden.

SDA/mw

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch