Zum Hauptinhalt springen

Basler und Berner demonstrieren gegen AKW Fessenheim und Mühleberg

Frieden und die Atomkraft waren die Hauptthemen bei den diesjährigen Ostermärschen in den Schweizer Städten. Einige Demonstranten nahmen sogar eine Wanderung auf sich, um für alternative Energien zu werben.

Über Informationen zu friedensfördernden Massnahmen konnte man sich ausgiebig informieren.
Über Informationen zu friedensfördernden Massnahmen konnte man sich ausgiebig informieren.
Aenea Wasmer
Auf dem Programm des Ostermarsches standen Musik und Vorträge.
Auf dem Programm des Ostermarsches standen Musik und Vorträge.
Aenea Wasmer
Auf dem Programm standen auch Vorträge zu Frieden und gegen Atomenergie.
Auf dem Programm standen auch Vorträge zu Frieden und gegen Atomenergie.
Aenea Wasmer
1 / 11

Tausende Menschen haben am Ostermontag an Kundgebungen und den traditionellen Ostermärschen teilgenommen. In Bern, Basel und weiteren Orten demonstrierten sie für den Frieden und gegen die Atomkraft. Den grössten Aufmarsch gab es in Basel.

Dort forderten gegen 2000 Personen aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz bei der Dreiländerbrücke die Abschaltung des AKW Fessenheim nördlich von Basel. Auf ihren Transparenten hiess es «Atomkraft nein danke» oder «Fessenheim casse-toi». Eine Zukunft ohne AKW sei möglich, wenn der politische Wille da sei, sagte der grüne Basler Regierungspräsident Guy Morin.

Entlang dem südlichen Rhein gab es weitere Demonstrationen für die Abschaltung des altersschwachen AKW Fessenheim. Auf der Rheinbrücke zwischen Strassburg und Kehl etwa versammelten sich rund 700 Personen, die gegen Atomkraft protestieren und der Tschernobyl-Katastrophe vor 25 Jahren gedachten.

Demonstrationen für Sonnenenergie

In Bern nahmen etwa 600 Menschen am traditionellen Ostermarsch teil. «Ins Leben investieren statt von Zerstörung profitieren», lautete das Motto der diesjährigen Kundgebung. Vom Zeltplatz Eichholz aus marschierten die Kriegs- und AKW-Gegner der Aare entlang in die Berner Altstadt.

An der Abschlusskundgebung auf dem Münsterplatz beteiligten sich auch Aktivisten, die seit Wochen vor dem Sitz des Berner Energiekonzerns BKW campieren und so die Stilllegung des AKW Mühleberg erzwingen wollen.

Etwa 50 Menschen nahmen nach Angaben der Organisatoren an einer «Wanderung für den Energiewandel» im Berner Jura teil. Ihre Route führte sie zum Sonnenkraftwerk auf dem Mont Soleil und zum Windkraftwerk auf dem Mont Crosin. Damit wollten sie nicht nur gegen Atomkraftwerke demonstrieren, sondern zugleich auf die erneuerbaren Alternativen der Stromproduktion hinweisen.

SDA/miw

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch