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Bankgeheimnis für Gelder im Ausland soll fallen

Ab 2018 will der Bundesrat automatisch Bankdaten mit dem Ausland austauschen. Schweizer, die Einkünfte und Vermögen im Ausland haben, können dann möglicherweise nicht mehr mit dem Schutz der finanziellen Privatsphäre rechnen.

Will finanzielle Privatsphäre einschränken: FDP-Nationalrat Ruedi Noser. (Archivbild 2011)
Will finanzielle Privatsphäre einschränken: FDP-Nationalrat Ruedi Noser. (Archivbild 2011)
Steffen Schmidt, Keystone

Nachdem das Bankgeheimnis gegenüber dem Ausland im Jahr 2009 gefallen ist, wollen Politiker auch die finanzielle Privatsphäre gewisser Menschen in der Schweiz einschränken. Die Gelegenheit dazu bietet die schnelle Entwicklung hin zu einem automatischen Informationsaustausch (AIA). Am vergangenen Dienstag haben die Finanzminister der EU beschlossen, diesen auf das Jahr 2017 hin einzuführen. Die Schweiz will 2018 nachziehen. Der Bundesrat hat mehrere Mandate erteilt, um mit der EU, den USA und weiteren ausgewählten Ländern entsprechende Abkommen auszuhandeln.

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