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In einem Jahr wandern fast 60'000 Ausländer zu

Ende September lebten fast zwei Millionen Ausländer ständig in der Schweiz. Ein Anstieg – vor allem wegen Einwanderern aus dem Osten.

Mehr Einbürgerungen und Familiennachzüge: Eine Lehrerin bespricht ein Rezept mit der Teilnehmerin eines Brückenjahres für Menschen mit Migrationshintergrund in Schiers GR. (6. März 2015)
Mehr Einbürgerungen und Familiennachzüge: Eine Lehrerin bespricht ein Rezept mit der Teilnehmerin eines Brückenjahres für Menschen mit Migrationshintergrund in Schiers GR. (6. März 2015)
Keystone

64,7 Prozent dieser 1'987'706 Millionen ständig in der Schweiz lebenden Ausländer und Ausländerinnen besitzen eine Niederlassungsbewilligung. Gegenüber den Zahlen vom September 2014 nahm die Zahl der Niedergelassenen um 2 Prozent zu.

Bei den Personen mit Aufenthaltsbewilligung, die rund einen Drittel der ständigen ausländischen Wohnbevölkerung ausmachen, stieg die Zahl innerhalb eines Jahres um 5,4 Prozent, wie aus den am Donnerstag veröffentlichten Zahlen des Staatssekretariates für Migration (SEM) hervorgeht.

Bei den Kurzaufenthaltern und Kurzaufenthalterinnen sank die Zahl innerhalb eines Jahres um 7,3 Prozent. Diese Personen machen derzeit 1,4 Prozent der ausländischen Wohnbevölkerung in der Schweiz aus.

Prozentual starke Zunahme bei Personen aus dem Osten

Prozentual am stärksten, um 17,2 Prozent, stieg die Zahl bei den Angehörigen der so genannten EU-8-Staaten. Zu diesen Staaten gehören Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn. Mit derzeit knapp 72'000 Personen ist ihr Anteil an der Gesamtzahl von fast 2 Millionen Ausländern allerdings klein.

Mit etwas mehr als 1,2 Millionen Personen bilden die Angehörigen der EU-17-Staaten die grosse Mehrheit der ausländischen Wohnbevölkerung. Ihre Zahl stieg innerhalb eines Jahres um 2,6 Prozent. Zu dieser Staatengruppen gehören Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Schweden, Spanien, Vereinigtes Königreich und Zypern.

Bei den heute rund 630'000 Personen aus Drittstaaten betrug die Zunahme innerhalb von 12 Monaten 2,4 Prozent, bei den fast 18'000 Personen aus Bulgarien und Rumänien wurde ein Zunahme von 8,9 Prozent verzeichnet. Um 1,8 Prozent abgenommen hat die Zahl der Kroaten, von denen ständig rund 30'000 in der Schweiz leben.

Mehr Einbürgerungen und Familiennachzüge

In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres wurden rund 25'600 Personen eingebürgert, gegenüber rund 22'700 in den ersten neun Monaten 2014. Fast 36'000 Personen kamen als Familiennachzug in die Schweiz. In der selben Vorjahresperiode 2014 waren es 35'100 gewesen. Der Wanderungssaldo lag im dritten Quartal 2015 bei 54'281 Personen. Er sank im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 Prozent.

Zwischen Januar und September 2015 stieg die Zahl die ständig in der Schweiz lebenden französischen Staatsangehörigen um 7236 Personen an. Es folgen Portugal (6582) und Italien (6546). Am stärksten rückläufig war die Bevölkerungszahl von Staatsangehörigen aus Serbien (minus 5253), Kroatien (minus 558) und Bosnien und Herzegowina (minus 463).

SDA/fal

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