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Mit grossen Plänen gestartet – hats geklappt?

Neu und besser als alle wollte es die «Republik» machen. Was das Medien-Start-up nach einem Jahr erreicht hat – und wo es scheiterte.

Andreas Tobler
Journalismus als ästhetisches Gesamterlebnis: Constantin Seibt, Mitbegründer der «Republik». Foto: Keystone
Journalismus als ästhetisches Gesamterlebnis: Constantin Seibt, Mitbegründer der «Republik». Foto: Keystone

Als das Onlinemagazin «Republik» vor einem Jahr an den Start ging, konnten die Erwartungen nicht hoch genug geschraubt werden: Neu und besser als alle wollte man es machen – vom Geschäftsmodell über die Organisationsstrukturen bis zu den Inhalten. Heute liest man von überhöhten Kosten, unproduktiven Redaktoren, überlangen Texten, die niemand liest, und einem erheblichen Defizit. Wo aber steht die «Republik» wirklich? Im Hotel Rothaus an der Langstrasse, wo das Medien-Start-up untergebracht ist, gibt man sich entwaffnend ehrlich. «Anfangs war uns nicht klar, was unser Produkt eigentlich ist», sagt Constantin Seibt, der die «Republik» zusammen mit Christof Moser gegründet hat. Das klingt wesentlich bescheidener als vor einem Jahr. Denn angetreten sind die «Republik»-Gründer, um den Journalismus in seiner grössten Krise zu retten, ihn neu zu erfinden.

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