Zum Hauptinhalt springen

Armeewaffendiebe wollten nach Sri Lanka liefern

Der Armeewaffendiebstahl vom September 2006 in Marly hat offenbar doch eine politische Dimension. Einer der vier Angeschuldigten sagte vor Gericht in Bern, die Waffen habe man nach Sri Lanka verkaufen wollen.

Der Angeschuldigte schilderte, wie er aufgrund eines Fernsehberichts auf diese Idee gekommen sei. In der Folge habe er einen Bekannten aus Sri Lanka angesprochen. Dieser habe signalisiert, dass er Kanäle habe, um die Waffen an die Tamil Tigers, eine der Konfliktparteien im Land, zu verkaufen.

Der Verkauf habe sich dann aber hinausgezögert und der Bekannte aus Sri Lanka habe dann plötzlich von einem anderen Abnehmer gesprochen. Bei dem Mann handelte es sich um einen verdeckten Ermittler. Nachdem sie ihm im Bündnerland Waffen, angeblich zur Probe, verkauft hatten, flogen die Waffendiebe auf. Im Rahmen der Ermittlungen gaben die Behörden zunächst bekannt, die Tat sei nicht politisch oder gar terroristisch motiviert.

SDA/cpm

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch