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Ammann-Dossier wird erneut geprüft

Der Chef der Eidgenössischen Steuerverwaltung möchte die fragwürdigen Steuerpraktiken der Ammann-Gruppe nochmals untersuchen. Ob je darüber informiert wird, ist unklar.

Unter Druck: Wirtschaftsminister Schneider-Ammann im Nationalrat. (17. September 2014)
Unter Druck: Wirtschaftsminister Schneider-Ammann im Nationalrat. (17. September 2014)
Keystone

In die Geschichte rund um das umstrittene Steuerdossier der Langenthaler Ammann-Gruppe mischt sich erstmals der Chef der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) ein, Adrian Hug. In der «Rundschau» signalisierte er am Mittwoch Bereitschaft, das Dossier der Firma des früheren Patrons und heutigen Bundesrats Johann Schneider-Ammann überprüfen zu lassen. Im Fokus steht vorab ein zwischen Berns Steuerverwaltung und der Ammann-Gruppe vereinbartes Steuerabkommen von 2007 und die Frage, ob es aus damaliger Sicht rechtlich zulässig gewesen ist.

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