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Allianz der Mitte traf sich erneut

Auch wenn die erste Sitzung leider durch eine Indiskretion an die Öffentlichkeit gelangt sei, wolle man «die Sache jetzt pushen», sagt CVP-Präsident Christophe Darbellay. Am Donnerstag traf er sich erneut mit der FDP und der BDP.

Einer ist zuviel: SVP-Präsident Toni Brunner (2.v.r.). Die anderen wollen zusammenhalten: (v.l.) Parteipräsidenten Hans Grunder (BDP), Martin Bäumle (GLP), Fulvio Pelli (FDP) und Christophe Darbellay (CVP)
Einer ist zuviel: SVP-Präsident Toni Brunner (2.v.r.). Die anderen wollen zusammenhalten: (v.l.) Parteipräsidenten Hans Grunder (BDP), Martin Bäumle (GLP), Fulvio Pelli (FDP) und Christophe Darbellay (CVP)
Keystone

Dass das erste Treffen an die Öffentlichkeit gelangt sei, sei nicht sehr vertrauensfördernd gewesen, berichtete Christophe Darbellay gegenüber Radio DRS. Trotzdem wolle man die Zusammenarbeit einer Allianz der Mitte-Parteien weiterführen und deshalb habe man sich am Donnerstagabend erneut beraten. Es gehe um strategische Themen, die in den Fraktionen diskutiert würden. Welche, wollte er nicht sagen.

Darbellay meinte: «Es ist klar, dass wir beim Service publique, zu Familie und Umwelt ganz unterschiedliche Positionen haben.» Doch bei gewissen Traktanden sage man nun: «So, jetzt machen wir das zusammen.»

Der Walliser will auch die EVP und die Grünliberalen in die Allianz einbinden. GLP-Präsident Martin Bäumle: «Wenn es um Inhalte geht, gehören die Grünliberalen dazu. Aber nicht, wenn es um Bundesratswahlen 2011 oder um Machterhaltung geht.» Auch Darbellay erwähnte das Thema Bundesratswahlen: «Wir machen da keine Zusagen, an niemanden. Auch nicht an die FDP.»

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