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«Alain Berset wird wohl das Rennen machen»

Die SP hat zwei Bundesratskandidaten, die BDP verzichtet auf eine Fraktion mit der CVP. Im Interview mit Redaktion Tamedia wagt Politexperte Michael Hermann einen Ausblick auf den 14. Dezember.

«Maillard hatte seinerzeit bei vielen einen eher arroganten Eindruck hinterlassen» : Alain Berset (links) und Pierre-Yves Maillard nach ihrer Nominierung für die Bundesratswahl.
«Maillard hatte seinerzeit bei vielen einen eher arroganten Eindruck hinterlassen» : Alain Berset (links) und Pierre-Yves Maillard nach ihrer Nominierung für die Bundesratswahl.
Keystone
«Marina Carobbio hätte der Wahl zweifellos eine neue Dynamik verliehen»: SP-Bundesratskandidatin Marina Carobbio.
«Marina Carobbio hätte der Wahl zweifellos eine neue Dynamik verliehen»: SP-Bundesratskandidatin Marina Carobbio.
Keystone
«Johann Schneider-Ammann hat gute Chancen wiedergewählt zu werden»: FDP-Bundesrat Johann Schneider-Ammann.
«Johann Schneider-Ammann hat gute Chancen wiedergewählt zu werden»: FDP-Bundesrat Johann Schneider-Ammann.
Keystone
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Die SP nominiert die beiden Romands Alain Berset und Pierre-Yves Maillard für die Bundesratswahlen. Was bedeutet dies für den 14. Dezember? Das Zweierticket grenzt die Möglichkeiten ein. Es ist ein starkes Signal der SP. Mit den zwei Schwergewichten Berset und Maillard hat sie die Wahl kanalisiert. Ausserdem wird sie damit den Ansprüchen der SP aus der Romandie gerecht. Immerhin vereinigt diese 40 Prozent aller SP-Mandate in der Bundesversammlung auf sich. Ein Dreiervorschlag mit der Tessinerin Marina Carobbio wäre eine Wundertüte gewesen. In diesem Fall hätte die SP alles offen gelassen.

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