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Ärzte: Medizinische Grundversorgung in Gefahr

Die Sparpolitik des Krankenkassenverband santésuisse gefährdet viele kleine Grundversorger. Das sagt FMH-Präsident Jacques de Haller.

Gemäss einem Bericht des TV-Magazins «10vor10» verschickt der Krankenkassenverband jährlich hunderte von Warnbriefen an Hausärzte, welche angeblich zu viel für ihre Leistungen verlangen. Gemäss Jacques de Haller, Präsident der Schweizer Ärzteverbindung FMH, sind davon gerade kleinere Grundversorger betroffen.

Sie müssten jeweils den Gegenbeweis antreten, sonst gerieten sie in Schwierigkeiten und müssten oft Beträge in sechsstelliger Höhe zurückzahlen. Diese Praxis des Verbands setze die Ärzte unter Druck. Nun gelte es zu verhindern, dass «santésuisse weiterhin so schlecht arbeitet», sagte de Haller dem Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens.

Seine Verbindung FMH lanciert in den nächsten Tagen eine parlamentarische Inititiative, um dem Verband mit einer Neuerung im Krankenversicherungsgesetz Schranken zu setzen. Santésuisse- Sprecher Paul Rhyn zeigte sich gelassen. Die Gerichte stützten die Praxis des Verbands, Rhyn.

(SDA)

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