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Abstriche bei der Sozialhilfe

Die Sozialdirektoren greifen erstmals in die Skos-Richtlinien ein: Unter 25-Jährige und Grossfamilien erhalten weniger Geld. Zudem drohen schärfere Sanktionen.

Familien mit vielen Kindern müssen mit finanziellen Einbussen rechnen.Foto: Michael Probst (Keystone)
Familien mit vielen Kindern müssen mit finanziellen Einbussen rechnen.Foto: Michael Probst (Keystone)

Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (Skos) und deren Richtlinien standen in den letzten Jahren stark in der Kritik: Die als Verein konstituierte Skos sei massgeblich dafür verantwortlich, dass Kantone und Gemeinden den Sozialhilfeempfängern zu hohe Leistungen ausbezahlen müssten. Unter dem Druck von Kantonen und Gemeinden der Deutschschweiz hat die Skos Anfang Jahr Reformen vorgeschlagen. Zudem hat sie die Beschlusskompetenz für die Richtlinien, also die politische Verantwortung an die Konferenz der kantonalen Sozialdirektoren (SODK) abgetreten.

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