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Projer zeigt unbekannten Twitter-Droher an

Der Tweet mit Todesdrohung gegen den «Arena»-Moderator Jonas Projer wurde vom Absender gelöscht. Dennoch hat das SRF nun rechtliche Schritte eingeleitet.

Schon die Sendung war emotional. Nach der «Abstimmungsarena» wird Moderator Jonas Projer gar bedroht. (Video: SRF/Tamedia)

Es waren heftige Worte, die ein anonymer Twitter-User mit dem Profilnamen «Stoplügenmedien» nach der No-Billag-«Arena» vom letzten Freitag an SRF-Moderator Jonas Projer richtete. «Mitten in der Nacht werden wir kommen und Dich richten!», schrieb er. Auch Projers Kinder erwähnte der Droher.

Nun erstattet Projer Strafanzeige, wie ein SRF-Sprecher zum «Blick» sagt. «SRF akzeptiert Drohungen gegen Mitarbeitende nicht. Jonas Projer hat mit Unterstützung von SRF bei der Polizei Strafanzeige wegen Drohung eingereicht.»

Der Twitter-Droher hatte den Eintrag zuvor gelöscht. Er habe Jonas Projer nie mit dem Tod gedroht, schreibt er in einer neuen Kurzmitteilung. «Es ist bezeichnend und erschreckend wie das glaich e hetzkampanie wurde», schreibt er weiter. Und: Er sei nicht «Niveau los».

In einem weiteren Tweet direkt an Jonas Projer fragt er, ob er «so eine Hetzkampagne» wirklich nötig habe. Das Wort «Richten» sei ein «positives Wort». Und dann erwähnt er wieder die Kinder des Moderators:

Die «Arena»-Sendung zu No Billag hat zudem zu einer Flut von Beschwerden beim SRF-Ombundsmann geführt. Laut «Blick» waren es bis Montagmorgen ein Dutzend – vor allem Moderator Projer werden darin als einseitig kritisiert.

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