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Aargauer Politiker geben Beznau III nicht auf

Der Fukushima-Effekt verpufft. Im Aargau möchte eine Kommission des Parlaments den Weg für ein neues AKW offenhalten. Das sei keine Zwängerei, sagt der Kommissionspräsident.

Entgegen dem vom Bundes- und Nationalrat beschlossenen Atomausstieg soll der Kanton Aargau ein Ersatz-AKW für Beznau I und II im kantonalen Richtplan verankern. Dies verlangt die grossrätliche Kommission für Umwelt, Bau, Verkehr, Energie und Raumordnung (UBV) in einem mit 7 zu 6 Stimmen gefällten Entscheid. Für den Beschluss zugunsten von Beznau III brauchte es neben den sechs AKW-Befürwortern aus SVP und FDP auch eine Stimme aus der CVP-Fraktion, wie die «Aargauer Zeitung» berichtet.

Der Entscheid der UBV-Kommission bedeutet zunächst, dass das vier Tage nach der Fukushima-Katastrophe sistierte Richtplangeschäft betreffend Beznau III wieder auf die Traktandenliste des Grossen Rates gesetzt werden soll. Der Aargauer Regierungsrat möchte angesichts der Beschlüsse in Bundesbern das Geschäft ganz aus der Gesamtrevision des Richtplans streichen.

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