Kantone wollen Spitzenlöhne von Chefärzten kappen

Geht es nach den Kantonen, sollen die hohen Gehälter der Mediziner bald der Vergangenheit angehören.

Die Löhne der Chef- und Fachärzte gaben zu reden: Ein Mediziner mit einem Stethoskop in der Hand. (Symbolbild)

Die Löhne der Chef- und Fachärzte gaben zu reden: Ein Mediziner mit einem Stethoskop in der Hand. (Symbolbild) Bild: Patrick Seeger/DPA/Keystone

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Mehr als 3000 Personen verdienen in der Schweiz mehr als eine Million Franken, ging aus einem Bericht des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes vor. Über 100 davon sind Spitzenmediziner, wie der Bund diese Woche bestätigte. Bestimmte Facharztgruppen verdienen zwischen 600'000 und 700'000 Franken. Gemäss der «NZZ am Sonntag» verlangen Kantone nun eine Lohnobergrenze.

Erhalte ein Spital einen Leistungsauftrag, dürfe der Kanton Vorgaben zu den höchsten Löhnen und Boni machen, so der Plan. «Solche Vorgaben zur Besoldung können einen Beitrag zur Vermeidung von Überentschädigung und somit Überteuerung des Gesundheitswesens leisten», heisst es in einer Empfehlung, die der Zeitung vorliegt.

Eine Anpassung der Löhne fordert auch der Verein Akademie Menschenmedizin. An Spitälern sollten demnach nur noch Fixlöhne bezahlt werden, auf Boni oder Honorare aus Privatbehandlungen sollten Chefärzte ganz verzichten. (roy)

Erstellt: 04.11.2018, 07:21 Uhr

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