Hat Skripal auch mit dem Schweizer Geheimdienst gearbeitet?

Der russische Doppelagent lieferte bis kurz vor seiner Vergiftung Informationen an den Westen. Das zeigt ein neues Buch über die «Akte Skripal».

Erst zu Lagerhaft verurteilt, dann in den Westen abgeschoben: Sergei Skripal beim Prozess in Moskau, 2006. Foto: Getty Images

Erst zu Lagerhaft verurteilt, dann in den Westen abgeschoben: Sergei Skripal beim Prozess in Moskau, 2006. Foto: Getty Images

Bernhard Odehnal@BernhardOdehnal

Es war im Sommer 2017, als der BBC-Journalist Mark Urban Sergei Skripal sehen wollte. Mehrmals war Urban mit dem ehemaligen russischen Spion Skripal schon im englischen Salisbury zusammengekommen. Dieses Mal winkte der Russe ab. Skripal sei für eine Woche in die Schweiz gereist, «wo er Gespräche mit Vertretern der Schweizer Geheimdienste führen wollte», schreibt Urban in seinem Buch «Die Akte Skripal», das heute erscheint. Wo sich Skripal in der Schweiz aufhielt und wen er traf, kann Urban gegenüber DerBund.ch/Newsnet nicht sagen. Der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) äussere sich nicht zu operativen Tätigkeiten, erklärt eine Sprecherin.

Redaktion Tamedia

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