ABO+

Die EU droht der Schweiz im Strommarkt mit Nachteilen

Die Verzögerungstaktik beim Rahmenabkommen könnte die Schweizer Stromversorgung treffen. Das dürften Konsumenten zu spüren bekommen.

Ohne Rahmenabkommen steigt der Aufwand, die Versorgungssicherheit in der Schweiz zu garantieren. Foto: Urs Jaudas

Ohne Rahmenabkommen steigt der Aufwand, die Versorgungssicherheit in der Schweiz zu garantieren. Foto: Urs Jaudas

Fabian Fellmann@fabian_fellmann

Es summt nicht mehr gewohnt gleichmässig in den Schweizer Stromleitungen. 382-mal musste der Netzbetreiber Swissgrid im vergangenen Jahr eingreifen, um die Spannung zu halten – ein Negativrekord. 2011 noch waren nur zwei Eingriffe nötig.

Für Konsumenten wird das mit der Stromrechnung sichtbar: Die Abgaben für die Systemdienstleistungen steigen. Swissgrid muss bei jedem Eingriff dafür zahlen, dass Kraftwerke entweder mehr oder weniger Strom ins Netz einspeisen. Rund 100 Millionen Franken kostet das jährlich.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt