April war 5 Grad zu warm

Der April 2018 könnte einen absoluten Wärmerekord brechen. Am allerletzten Tag des Monats gibt es aber noch etwas Regen.

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Der April 2018 war zu warm. An einigen Messstationen wurden sogar Rekordwerte gemessen, wie Meteonews mitteilt. Im langjährigen Durchschnitt war es 3 bis 5 Grad wärmer.

Besonders in der Ostschweiz, wie zum Beispiel in St. Gallen oder in Vaduz, ist der April auf dem Weg zum absoluten Rekordmonat. Die Temperaturen bewegten sich hier auf einem sonst für den Mai üblichen Niveau. Auch in den Bergen wurden die durchschnittlichen Temperaturen deutlich übertroffen.

Bis 85 Prozent weniger Regen

Im Tessin waren die Abweichungen etwas weniger hoch, nämlich 2,5 Grad. Meteonews erklärt das Phänomen mit lang anhaltenden Hochdruckgebieten und ausbleibenden Kaltlufteinbrüchen.

Auch geregnet hat es im April deutlich weniger als im langjährigen Durchschnitt. Auf der Alpennordseite fielen verbreitet nur 15 bis 45 Prozent des normalerweise üblichen Niederschlags. Auch hier spielte der häufige Hochdruckeinfluss eine Rolle, es kamen kaum Fronten über die Schweiz.

Sonne schien mehr

Wiederholt haben südliche Strömungen trockene Luftmassen in den Norden gebracht. Das merkte man auch daran, dass die Sonnenscheindauer länger war als sonst üblich für den April.

Die Sonne schien im Mittelland fast 50 Prozent mehr. Im Westen und im Süden wich die Sonnenscheindauer dagegen nur wenig vom Durchschnitt ab. Auch dies ist auf die häufige Südströmung zurückzuführen.

Sonnenschein zum Abschied

Der April verabschiedet sich im Norden mit ähnlichem Charakter, es bleibt warm und oft sonnig. Erst in der Nacht auf Montag und am Montag selber ist noch Regen zu erwarten. Dieser wird die Statistik der Meteorologen über die Niederschläge dann sogar noch etwas beeinflussen. (oli)

Erstellt: 27.04.2018, 15:20 Uhr

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