Zum Hauptinhalt springen

2000 zusätzliche Syrien-Flüchtlinge

Die Schweiz nimmt weitere Kriegsvertriebene aus den Nachbarländern Syriens auf. Es handelt sich dabei vor allem um Familien, betagte und kranke Menschen.

In Aleppo ist das Überleben für Zivilisten schwierig. Foto: Omar Sanadiki (Reuters)
In Aleppo ist das Überleben für Zivilisten schwierig. Foto: Omar Sanadiki (Reuters)

Im Frühling 2015 beschloss der Bundesrat, 3000 syrische Kriegsflüchtlinge ausserhalb des normalen Asylverfahrens aufzunehmen. Die Hälfte dieses Kontingents ist für Asylsuchende reserviert, welche die Schweiz von EU-Ländern übernimmt. Zusätzlich ist ein Teil des Kontingents zur Erteilung humanitärer Visa vorgesehen. Schliesslich sind 1000 Plätze für sogenannte Resettlement-Flüchtlinge reserviert, also Menschen, welche die Schweiz von den Nachbarländern Syriens übernimmt. Im Libanon leben über 1 Million Kriegsvertriebene aus Syrien – in Jordanien rund 650'000. Beide Länder sind von der grossen Zahl syrischer Flüchtlinge überfordert. Diese leben häufig in prekären Verhältnissen ohne jede Perspektive.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.