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So schummeln Pendler

Ein Teil der Automobilisten versucht, sich mit falschen Angaben zum Arbeitsweg hohe Steuerabzüge zu erschleichen.

Mehr als die Hälfte der Pendler benutzt für den Arbeitsweg das Privatauto: Stau auf Zürcher Autobahn.
Mehr als die Hälfte der Pendler benutzt für den Arbeitsweg das Privatauto: Stau auf Zürcher Autobahn.
Doris Fanconi

Zuerst folgt die Routinekontrolle: Die Steuerkommissäre überprüfen, ob die Autopendler plausible Angaben zu ihrem Arbeitsweg gemacht haben. Hegen sie Zweifel daran, forschen sie mit Hilfsmitteln wie Google Maps und ÖV-Fahrplänen im Internet weiter. Dabei stellen die Steuerämter auch Missbräuche fest. Es gibt zwar keine Statistik darüber, wie viele Autopendler sich mit überrissenen Wegdistanzen oder anderen falschen Angaben zu hohe Abzüge zu erschleichen versuchen. Dass dies geschieht, bestätigen jedoch die vom TA befragten Steuerämter in Zürich, St. Gallen und Nidwalden. Sie versichern aber zugleich, es handle sich nicht um ein gravierendes Problem.

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