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PK-Milliarden in den Militärbunker?

Wegen der Negativzinsen müssen die Pensionskassen nun zahlen, um das Geld anzulegen. Das bringt sie auf neue Ideen – die aber nicht gratis sind.

Den Pensionskassen fehlen pro Neurentner 40 000 Franken, um die Rentenleistungen zu sichern. Foto: Martin Rüetschi (Keystone)
Den Pensionskassen fehlen pro Neurentner 40 000 Franken, um die Rentenleistungen zu sichern. Foto: Martin Rüetschi (Keystone)

Rund 30 Milliarden der 700 Milliarden Franken Pensionskassenvermögen dürften nach der Aufhebung der Eurountergrenze durch Wertverluste vernichtet worden sein. Diese Schätzung machte die Beratungsgesellschaft Towers Watson nach der Entscheidung der Schweizerischen Nationalbank vom 15. Januar. Doch diese Schockwelle allein bringt die zweite Säule noch nicht in Schieflage. Die grössere Herausforderung für die Berufliche Vorsorge (BVG) sind neben der demografischen Entwicklung die auf Jahre hinaus mageren Renditeaussichten. Obligationen werfen kaum Zinsen ab, und die Entwicklung an den Aktienmärkten ist aufgrund der Rezessionsängste ungewiss. Ob die Pensionskassen den vom Bundesrat für 2015 festgelegten Mindestzins von 1,75 Prozent auf dem Kapital erwirtschaften, ist fraglich.

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