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Mehr Kontrolle über eigene Daten

Die meisten Politiker fragen nicht, ob sie die Daten ihrer Nutzer bearbeiten dürfen, obwohl das Gesetz das vorschreibt

Ungehemmt sammeln und analysieren viele Politiker die Daten ihrer Website-Besucher. Sie tun das, um ihre potenziellen Wähler besser kennen zu lernen. Im World Wide Web ist das gang und gäbe. Unternehmen wie Google sind mit Datenanalyse gross geworden.

Es gibt dabei allerdings ein Problem: Die meisten Politiker fragen nicht, ob sie die Daten ihrer Nutzer bearbeiten dürfen, obwohl das Gesetz das vorschreibt. Darauf aufmerksam gemacht, geben sich ausgerechnet jene Politiker am uneinsichtigsten, die angeblich für eine unabhängige Schweiz und gegen fremde Richter kämpfen. Die SVP-Nationalrätin Céline Amaudruz antwortete auf eine entsprechende Frage: «Ich verstehe nicht, was Sie wollen.» Der Baselbieter SVP-Nationalrat Sebastian Frehner meint: «Es interessiert doch niemanden, wer auf meiner Seite ist.»

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