Zum Hauptinhalt springen

Groll wegen Höhenbonus für Bündner Windanlage

Im Lugnez sollen dereinst 40 Windanlagen Strom für 28'000 Haushalte liefern. Für diesen Ökostrom gibt es Subventionen – aber auch einen umstrittenen Zusatzbatzen.

Mehr Subventionen für Anlagen in der Höhe: Höchst gelegenes Windrad von Europa auf 2'465 Meter beim Gries-Stausee im Kanton Wallis.
Mehr Subventionen für Anlagen in der Höhe: Höchst gelegenes Windrad von Europa auf 2'465 Meter beim Gries-Stausee im Kanton Wallis.
Jean-Christophe Bott, Keystone

Es ist ein Projekt der Superlative: In der Surselva, auf dem Gemeindegebiet von Lugnez und Obersaxen, soll der grösste Windpark der Schweiz entstehen. Mit Standorten zwischen 2000 und 2500 Metern über Meer wird er zu den höchstgelegenen in Europa gehören. Auch der erhoffte Stromertrag sprengt alle Rekorde: Maximal 40 Windanlagen sollen bis zu 170 Gigawattstunden Strom pro Jahr liefern – mehr als eineinhalbmal so viel, wie aktuell die 34 grösseren Windturbinen im Land zusammen produzieren. Diese Menge würde für die Versorgung von 28'000 Haushalten reichen. Hinter dem Projekt stehen das auf Windkraft spezialisierte Unternehmen Altaventa und das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ), das heute schon einen Teil Graubündens mit Strom versorgt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.