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GLP-Initiative entzweit die Städte

Die Städte sehen sich als Pioniere auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft. Die Energiesteuerinitiative der Grünliberalen spaltet sie jedoch. Der Städteverband will keine Abstimmungsempfehlung abgeben.

Die Bundesstadt sieht in der GLP-Initiative einen Beitrag zu einer energiesparenden Gesellschaft: Die Volksabstimmung über die Initiative «Energie- statt Mehrwertsteuer» findet am 8. März 2015 statt. Foto: Lukas Lehmann / Keystone
Die Bundesstadt sieht in der GLP-Initiative einen Beitrag zu einer energiesparenden Gesellschaft: Die Volksabstimmung über die Initiative «Energie- statt Mehrwertsteuer» findet am 8. März 2015 statt. Foto: Lukas Lehmann / Keystone

Die Zukunft liegt in der Vergangenheit: In den 60er-Jahren war die Schweiz eine 2000-Watt-Gesellschaft. Damals verbrauchte ein Schweizer pro Jahr durchschnittlich 17'500 Kilowattstunden oder 1750 Liter Erdöl; dies entspricht einer kontinuierlichen Leistung von 2000 Watt, dem aktuell weltweiten Durchschnitt. Heute liegt dieser Wert in der Schweiz mit rund 6000 Watt deutlich höher. Den Grünliberalen ist dies zu viel. Mit ihrer Volksinitiative «Energie- statt Mehrwertsteuer» wollen sie den Energieverbrauch drosseln und so einen wirtschaftsverträglichen Pfad in Richtung 2000-Watt–Gesellschaft einschla­gen. Für erreichbar hält die GLP die 2000-­Watt-Gesellschaft zumindest in diesem Jahrhundert nicht: Bis 2050 seien weniger als 4000 Watt möglich, bis 2100 weniger als 3500.

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