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Einer von hundert Schweizern ist tatsächlich arm

Erstmals veröffentlichte umfassende Zahlen zur Armut in der Schweiz zeigen ein erfreuliches Bild. Die Armutsgrenze für eine Einzelperson in der Schweiz liegt bei 2200 Franken pro Monat.

Gegensätze: Ein Obdachloser schläft vor einer Bank in Genf.
Gegensätze: Ein Obdachloser schläft vor einer Bank in Genf.
Salvatore Di Nolfi

Vorweg: Es gibt vermutlich Armut in der Schweiz. So wie es überall Armut gibt. Aber wie schlimm diese Armut ist und wie sie sich auswirkt, das ist auch mit den neusten Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BfS) nicht einfach zu sagen. Denn Armut ist Definitionssache.

Das beginnt schon damit, dass es verschiedene Methoden gibt, Armut zu messen. Je nachdem hat die Schweiz mehr oder weniger Arme: Hohe 14,3 Prozent, mittlere 7,6 Prozent oder tiefe ein Prozent. Jede Methode basiert wiederum auf Annahmen und teilweise internationalen Abmachungen.

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