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Das sind die Schweizer Gegenspieler der NSA

Schweizer Professoren arbeiten an einem Super-Computer. Sie bringen damit die NSA ins Schwitzen und bezeichnen sich als «eine Art Magier».

Die Schweiz liefert sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit NSA-Forschern und Wissenschaftlern der EU. Sie gehört damit zu einer Spitzengruppe, die sich von etwa 50 Forschungslaboren weltweit absetzte und mit Hochdruck an einem Super-Computer arbeitet. Seth Lloyd, Professor und Quantenmechaniker des Massachusetts Institute of Technology (MIT), sagt gegenüber der «Washington Post»: «Die EU und die Schweiz haben in den letzten Jahrzehnten signifikante Fortschritte erzielt. Sie haben die amerikanische Computertechnologie eingeholt.» Lloyd zollt damit einem Schweizer Netzwerk von 34 Professoren sowie 300 Studenten und Wissenschaftlern Respekt, das sich «QSIT – Quantenwissenschaften und -technologie» nennt. Es soll die zentralen Entdeckungen im Bereich Quantenphysik und Informationstheorie des 20. Jahrhunderts zusammenbringen.

Die QSIT-Leitung obliegt Professor Klaus Ensslin von der ETH Zürich und Professor Richard Warburton von der Universität Basel. Laut ETH-Sprecher Roman Klingler handelt es sich um ein gross angelegtes Forschungsprojekt, das verschiedene Disziplinen umfasst. Jüngst erzielte Andreas Wallraff, ETH-Physiker und Professor am Laboratorium für Festkörperphysik, einen bedeutenden Durchbruch, welcher die Aufmerksamkeit der NSA geweckt haben dürfte. Wallraff und seinem Team gelang es, Informationen über sechs Millimeter von einer Ecke des Chips in die andere zu teleportieren – ohne dass bei dem Vorgang physikalische Teilchen den Weg zurückgelegt haben.

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