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Das Lohn-Experiment von A und B mit 1000 Franken

Die 1:12-Volksinitiative verspricht «gerechte Löhne». Doch wann ist ein Lohn wirklich gerecht? Die Spieltheorie hat dazu ein erhellendes Experiment.

Jungsozialisten sammeln Unterschriften für ihre Initiative «1:12 – Gemeinsam für gerechte Löhne» in Bern. (6. Oktober 2009)
Jungsozialisten sammeln Unterschriften für ihre Initiative «1:12 – Gemeinsam für gerechte Löhne» in Bern. (6. Oktober 2009)
Ruben Sprich, Reuters
Bärenfreude: Juso-Präsident David Roth (mit Megafon) reicht die mötig Unterschriften für die Initiative ein. (21. März 2011)
Bärenfreude: Juso-Präsident David Roth (mit Megafon) reicht die mötig Unterschriften für die Initiative ein. (21. März 2011)
Pascal Lauener, Reuters
Flyeraktion der Gewerkschaft Unia: Mit Styroporzahlen schreiten Mitglieder über den Paradeplatz in Zürich. (30. August 2013)
Flyeraktion der Gewerkschaft Unia: Mit Styroporzahlen schreiten Mitglieder über den Paradeplatz in Zürich. (30. August 2013)
Walter Bieri, Keystone
Der Abstimmungskampf hat begonnen: Ein Plakat der Befürworter in Basel. (21. Oktober 2013)
Der Abstimmungskampf hat begonnen: Ein Plakat der Befürworter in Basel. (21. Oktober 2013)
Peter Schneider, Keystone
Der Bundesrat äussert sicht zur Volksinitiative: Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann an der Medienkonferenz. (27. September 2013)
Der Bundesrat äussert sicht zur Volksinitiative: Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann an der Medienkonferenz. (27. September 2013)
Marcel Bieri, Keystone
Die Bevölkerung mischt mit: Die Fahne eines Befürworters hängt an einem Balkon in Zürich. (15. September 2013)
Die Bevölkerung mischt mit: Die Fahne eines Befürworters hängt an einem Balkon in Zürich. (15. September 2013)
Allessandro della Valle, Keystone
Auch die Gegner machen mobil: Ein Plakat wird befestigt, anlässlich einer Standaktion gegen die 1:12-Initiative in Zürich. (21. Oktober 2013)
Auch die Gegner machen mobil: Ein Plakat wird befestigt, anlässlich einer Standaktion gegen die 1:12-Initiative in Zürich. (21. Oktober 2013)
Steffen Schmidt, Keystone
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Zwei Personen sitzen einander gegenüber und haben die Aufgabe, 1000 Franken unter sich zu verteilen. A muss B ein Angebot machen. Nimmt B an, erhalten beide Geld. Lehnt B ab, so erhält niemand etwas. Natürlich könnte A seinem Gegenüber die Hälfte vorschlagen.

Doch das Experiment zeigt, dass A geneigt ist, B weniger als die Hälfte vorzuschlagen. B steht vor der Frage: Wenn ich annehme, habe ich einer ungleichen Aufteilung zugestimmt, kann aber über zusätzliches Geld verfügen.

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