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Atomaufsicht kann Erdbebensicherheit von AKW nicht einschätzen

Seit 1999 versucht das Ensi, die Erdbebengefahr für AKW neu zu bestimmen. Auch die neueste Studie ist laut einem Expertenteam mangelhaft.

Auch die neuste Studie zur Bestimmung der Erdbebengefahr für AKW ist laut Expertenteam mangelhaft.
Auch die neuste Studie zur Bestimmung der Erdbebengefahr für AKW ist laut Expertenteam mangelhaft.
Keystone

In der schweizerischen Variante des Atomausstiegs – der Ständerat debattiert sie nächste Woche – spielt das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) die Schlüsselrolle. Dieses entscheidet letztlich, wie lange ein AKW noch am Netz bleiben darf. Das Inspektorat ist mit vielen längeren Abklärungen beschäftigt, das wohl mit Abstand Langwierigste ist jedoch, wie gross die Gefahr ist, dass Erdbeben eine AKW-Katastrophe auslösen. Seine Vorläuferbehörde, die Hauptabteilung für die ­Sicherheit der Kernanlagen (HSK), hat die Abklärungen bereits 1999 eingeleitet – doch es liegt noch immer kein gültiges Resultat vor.

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