«Der Mensch muss mit der Natur in den Alpen vorsichtig umgehen»

Der Geograf Werner Bätzing über Grossprojekte wie die V-Bahn in Grindelwald und das Verschwinden der Alpen.

«Es braucht nebst globalem auch lokales Wirtschaften»: Der Geograf Werner Bätzing.

«Es braucht nebst globalem auch lokales Wirtschaften»: Der Geograf Werner Bätzing. Bild: Valérie Chételat

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Herr Bätzing, Sie schreiben vom 
Verschwinden der Alpen. Wie meinen Sie das?
Die Alpen verschwinden als menschlich geprägter Wirtschafts- und Lebensraum. Sie sind einerseits von Verbuschung und Verwilderung bedroht. Andererseits gibt es eine Verstädterung in den Tallagen und in wenigen Tourismuszentren. Das ursprüngliche, kleinräumige Leben und Wirtschaften im Alpenraum, das geprägt war durch einen engen Bezug zur Natur und zur Geschichte, geht verloren. Aufgrund von Volkszählungen aus dem Jahr 2011 kann festgestellt werden, dass die Verstädterung der Alpen auf geradezu schwindelerregende Weise zunimmt. Die Alpengebiete haben mittlerweile 15 Millionen Einwohner.

In der Schweiz hat es aber kaum Städte in den Alpen. Die Alpen 
in der Schweiz sind von der Verstädterung doch nicht betroffen?
Doch, sie sind sogar stark betroffen. Denn der Alpenraum in der Schweiz ist abhängig von ausseralpinen Ballungszentren. Teile von Graubünden und Glarus etwa gehören zum Grossraum Zürich. In Österreich dagegen herrscht heute eine völlig andere Mentalität. Die Alpen gelten dort als Teil des nationalen Wirtschaftsraums, der zu erhalten ist. In der Schweiz gibt es dagegen Bestrebungen, die Alpen von der Wirtschaft abzukoppeln, weil ihre Erschliessung angeblich zu teuer ist. Diese Diskussion geht zurück auf einen Vorschlag des ETH-Studios Basel aus dem Jahr 2006, einen Grossteil der Alpen als «alpine Brachen» auszuscheiden. Die ­Alpen als dezentral organisierter Wirtschaftsraum sollen verschwinden. Das ist Ausfluss des neoliberalen Denkens, das seit dem Mauerfall 1989 im Aufwind ist.

Ein Beispiel: Soll man die von ­Murgängen bedrohten Passstrassen an Grimsel und Susten wegen 
zweier kleiner Dörfer erhalten?
Das ist eine Grundsatzfrage: Darf der Mensch nur dort leben, wo es sich über den Markt rechnet? Oder hat unsere Gesellschaft auch andere Werte, die zwar ökonomisch vertretbar sein müssen, aber über der Ökonomie stehen? Europa ist als Kulturraum geprägt von kleinräumiger, dezentraler Vielfalt. Der Soziologe Max Weber (1864–1920) hat dies als eine der Ursachen für die europäische Innovationsfähigkeit bezeichnet. Wenn alle auf eine angeblich «richtige Weise» funktionieren, ist es schwer, neue Ideen zu entwickeln. Heute besteht die Gefahr einer Homogenisierung Europas durch die Europäische Union (EU). Die Vielfalt Europas droht verloren zu gehen.

Es lohnt sich also, die Passstrassen an Grimsel und Susten zu erhalten?
Genau. Die betroffenen Bevölkerungen sind ja jeweils vehement für die Aufrechterhaltung der Infrastruktur.

Lohnt es sich auch, wenn die Leute in diesen Bergdörfern nur noch wohnen, aber nicht mehr arbeiten?
Das ist die Frage. Fakt ist: Die dezentralen Potenziale der Alpen werden heute oft übersehen. Die Regierung des Kantons Graubünden hat jüngst ihre wirtschaftlichen Potenziale nur in der exportorientierten Wirtschaft geortet. Auf europäischer Ebene entspricht diese Sichtweise der «makroregionalen Alpenraumstrategie». Dabei wird jedoch nur an umweltverträglichere Produk­tionsweisen von Hochtechnologie ­gedacht.

Die Regierung Graubündens ist demnach in guter Gesellschaft.
Das kann man so sagen. Aber das globale Wirtschaften ist extrem fragil. Wenn das gesamte Wirtschaften nur auf globale Konkurrenzfähigkeit ausgerichtet wird, geht vieles kaputt. Daher braucht es nebst dem globalen auch ein regionales Wirtschaften.

Beim V-Bahn-Projekt in Grindelwald prallen diese beiden Prinzipien aufeinander: Die Bäuertgemeinde hat Nein gesagt und beruft sich 
auf Kuhrechte, die Bahn will eine ­Million Touristen aufs Jungfraujoch bringen. Was wäre vernünftig?
Die Jungfraubahn hat viel Geld und will ihre Rendite maximieren. Die Investi­tionsprozesse sind über Abschreibungszeiträume von 10, bestenfalls 20 Jahren definiert. Die Bergschaften hingegen denken in Jahrhunderten. Dahinter steckt ein Erfahrungswissen. Um im ­Alpenraum angemessen leben und wirtschaften zu können, ist dieses Wissen unabdingbar. Das steht heute völlig quer zur globalen Orientierung der Wirtschaft. Die Männlichenbahn zu ersetzen, ist völlig in Ordnung. Bloss aus Geschwindigkeitsgründen die alte Schmalspurbahn durch eine Gondelbahn zu entwerten, ist aber ein Drama.

Die Landwirtschaft als Hüterin des alpinen Wissens ist aber ein 
sterbender ökonomischer Sektor.
Ohne Landwirtschaft wären viele Flächen verwaldet oder verbuscht, wie man das heute in den Tälern des Piemonts sehen kann. Es wäre nicht sehr attraktiv, wenn der Talkessel von Grindelwald mit Wald überwachsen wäre.

Ist es denn besser, wenn er mit Zweitwohnungen belegt ist?
Das ist grauenvoll. Diese Form der Zersiedelung macht alles kaputt und schafft keine Wertschöpfung. Aber nochmals zur Landwirtschaft: Sie muss erhalten bleiben. Ihre Zukunft liegt in der Herstellung von Qualitätsprodukten. Diese Produkte könnten noch viel besser vermarktet werden – zum Beispiel mit einem alpenweiten Label, das eine Mindestqualität und die Herkunft garantiert. Das Bedürfnis nach regionalen Produkten wächst.

Ohne Subventionen geht das nicht.
Klar. Aber es gibt trotzdem einen Markt für solche Produkte, der ausgebaut werden könnte.

Nochmals zur V-Bahn: Die Gemeindeversammlung hat Ja gesagt. Die lokale Bevölkerung entscheidet sich doch immer für Investitionen?
Es gibt genügend Gegenbeispiele, wo Talschaften andere Wege gesucht haben und Grossprojekte gescheitert sind. In Celerina zum Beispiel ist der von den Bergbahnen geplante Hotelturm für 200 Millionen Franken in der Volksabstimmung abgelehnt worden.

Wäre es nicht besser, lokale Grossprojekte wie zum Beispiel in 
Celerina oder Andermatt zu bauen anstatt Zweitwohnungen?
Andermatt ist ein absoluter Sonderfall im Alpenraum.

Träumt nicht jeder Gemeinde­präsident im Alpenraum vom ­Besuch des reichen Ägypters?
Das glaube ich nicht. Auch in Andermatt dürften sich die sozialen Konflikte verschärfen. In nicht zu ferner Zukunft werden die Einheimischen merken, dass viele Arbeitsplätze von Auswärtigen besetzt werden und dass das Preisniveau auf dem Liegenschaftsmarkt extrem in die Höhe schiesst. Schon in den 1970er-Jahren sprach man in Deutschland von «bayrischen Heimatvertriebenen», weil durch den Tourismus die Preise in Oberbayern zu teuer geworden waren.

Was halten Sie von den Aussichtsplattformen, die auf Alpengipfeln errichtet werden?
Schrecklich. Damit werden die Alpen kaputt gemacht. Sie werden zum schnellen Konsumobjekt arrangiert – nach Gebrauch wegwerfen. Damit ich selber ­etwas erlebe, braucht es Widerstand, braucht es eine Beziehung. Das ist ein Prozess, der Zeit braucht.

Die Bahnen sind aber einheimische Unternehmer. Die Naturschützer, die so etwas verbieten wollen, stammen oft aus der Stadt und haben ein idyllisierendes Alpen-Bild.
Deshalb ist es ja oft derart schwierig, in solchen Konflikten eine Lösung zu finden. Um die Alpen wirklich erlebbar zu machen, braucht es keine technischen Hilfsmittel. Die Anlegung von Themenwegen oder die Via Alpina zum Beispiel sind gute Initiativen, kommen bisher aber aus der Nische nicht heraus. Es braucht einen alpenspezifischen Tourismus, der sich an den Besonderheiten von Natur, Geschichte und Kultur orientiert. Dabei gibt es durchaus auch moderne Elemente, die mit einbezogen werden können. Die an historischen Vorbildern orientierten Bauten von Gion Caminada in Vrin (GR) zum Beispiel können durchaus als erlebnisorientierte, touristische Attraktivität vermarktet werden.

Sie haben die Grande Traversata delle Alpi (GTA) im Piemont 
lanciert und Wanderführer dazu geschrieben. Konnten damit die Leute vor Ort Geld verdienen?
Es konnten eine Reihe von Arbeitsplätzen in der Hotellerie stabilisiert und neu errichtet werden. Die Zahl der Übernachtungen an der GTA hat sich in den letzten 25 Jahren bis verdreifacht. Von den Wanderführern gehen seit zehn, fünfzehn Jahren regelmässig tausend Exemplare pro Jahr über den Ladentisch.

Konnte damit die Entvölkerung vermindert werden?
Ein einziges Weitwanderprojekt kann das nicht leisten. Dafür braucht es parallele Effekte in Landwirtschaft, Handwerk und nicht touristischen Dienstleistungen. Eine Ausnahme ist allerdings das Valle Maira. Mit dem Wandertourismus der GTA und des Talwegs Percorsi occitani gab es für junge Leute Möglichkeiten, eine Existenz in den Alpen aufzubauen – nicht nur in der Hotellerie, sondern auch mit Landwirtschaftsprodukten, im Handwerk und mit Tele-Arbeitsplätzen im Dienstleistungssektor.

Gibt es Zahlen zu diesen Effekten?
Wegen der Schattenwirtschaft in Italien konnten wir diese Zahlen nicht erheben.

Kann der Wintertourismus noch aufrechterhalten werden?
Die Naturschützer sagen, 2050 sei sowieso kein Schnee mehr da, Investitionen seien daher sinnlos. Die Bahnunternehmer rechnen mit Abschreibungen von zehn bis fünfzehn Jahren, die für sie noch rentabel sind. Und beide haben recht. Wer in einseitig vom Wintersport abhängigen Regionen Kritik übt, hat oft einen schweren Stand. Eine Bergbahn kann in einer Gemeinde die öffentliche Meinung stark prägen. Die dadurch entstehenden sozialen Konflikte werden oft tabuisiert. Der Psychiater Gottlieb Guntern hat in den 1970er-Jahren eine Doktorarbeit über Alkoholismus in Saas-Fee verfasst und hat sie gleich auf Englisch geschrieben, damit sie im Tal nicht gelesen wird, weil das Thema so heikel ist.

Wie sehen Sie die Chancen für ein dezentrales Wirtschaften in einem Subventionsland wie der Schweiz?
Subventionen alleine reichen nicht. Bei Subventionen muss man aber zwei Formen unterscheiden: zum einen die Subventionen in die Landwirtschaft – zum anderen die Subventionen in die Infrastruktur. In Deutschland spricht man in diesem Zusammenhang von der regionalen Daseinsvorsorge. Dazu gehören die Gesundheitsvorsorge, die kommunalen Strukturen oder die Schulen. Wenn diese minimale Infrastruktur nicht in einer vernünftigen Erreichbarkeit vorhanden ist, setzt die Abwanderung ein. Deshalb hat der Staat die Verantwortung, die dezentrale Infrastruktur auf seinem Gebiet zu erhalten.

Im Kanton Bern wird heftig 
darüber gestritten, ob man das Spital im Simmental erhalten soll.
Diese Spitalversorgung ist etwas sehr Relevantes. Wenn man die Gesundheitsvorsorge abbaut und zentralisiert und die Entfernung zum Spital immer grösser wird, werden die alpinen Orte total entwertet. Es gibt heute neue technische Möglichkeiten der Telemedizin. So können zum Beispiel Patientendaten zu einem Arzt in der Stadt geschickt werden. Die Telemedizin wird aber meist nur für die Zentralisierung der Gesundheitsversorgung eingesetzt, was wenig Sinn macht. Man kann diese Technik aber auch nutzen, um eine dezentrale Versorgung effektiver zu machen. Siemens macht damit Versuche in der ­fränkischen Schweiz.

Würden fusionierte Gemeinden oder Alpenkantone dem Alpenraum besser dienen?
In Bayern haben wir Erfahrung mit einer radikalen Gemeindereform aus den 1970er-Jahren. Von 7000 Gemeinden sind gut 2000 übrig geblieben. Im Ergebnis sind die Gemeindeverwaltungen effektiver und professioneller geworden. Aber der Nachteil ist, dass die lebendige Demokratie verloren geht. Deshalb braucht es parallel dazu neue Instrumente, um den Gemeindebürger aktiv miteinzubeziehen. Sonst entsteht ein Staat, der weit weg vom Bürger ist, wie das in Frankreich und Italien der Fall ist.

Welche Rolle spielt der Stadt-Land-Graben? Ländliche Politiker im 
Kanton Bern monieren, dass es zwar Geld für eine Velobrücke in der Stadt gebe, aber nicht für Buslinien in die Täler.
Es braucht auf beiden Seiten Lösungen. Es braucht eine Agglomerationspolitik, eine spezifische Politik für die ländlichen Gebiete und eine für das Berggebiet. Man darf das nicht gegeneinander ausspielen.

Zurück zur Einstiegsfrage. Werden die Alpen verschwinden?
Die Entwicklung geht leider in diese Richtung. Die Gegenbewegungen sind da, aber sie sind schwach und haben sich im letzten Jahrzehnt nicht verstärkt. Als Kern einer wirklichen Alternative sehe ich die Stärkung eines regionales Wirtschaftens – parallel zum globalen Wirtschaften. Wenn man sich nur auf das Globale versteift, besteht die ­Gefahr, dass alles zusammenbricht.

Sie haben am Anfang die EU 
erwähnt mit den Makroregionen. Wenn von oben der Druck kommt, alles global zu organisieren, 
um wettbewerbsfähig zu sein, ist es schwierig, von unten Graswurzelstrukturen zu schaffen.
Die EU macht mit ihrer makroregionalen Alpenraumstrategie einen halben Schritt Richtung dezentrale Lösung. Denn sie merkt, dass die Disparitäten innerhalb der EU so gross werden, dass die Gefahr eines Auseinanderbrechens besteht. Das ist ein Ansatz, den man stärken muss. Es gibt bereits eine Minderheitsposition in der EU, die dezentralere Lösungen anstrebt.

Trotzdem wird es in hundert Jahren nur noch die Metropolen geben 
und ein paar Industrieschluchten . . .
. . . vielleicht gibt es in hundert Jahren gar keine Metropolen mehr. Unser heutiges Leben ist extrem fragil geworden. Fällt dabei ein Element aus, hat das ­weltweite Auswirkungen. So muss die ­gesamte Internet-Hardwarestruktur ­permanent erneuert werden. Kann die Wirtschaft diese Milliardenbeträge nicht mehr amortisieren, bricht vieles schnell zusammen.

Das ist jetzt etwas pessimistisch.
Die Alpen sind ein Raum, der dem Menschen sehr deutlich zeigt, dass er die ­Natur nie zu 100 Prozent im Griff haben kann. Der Mensch muss mit der Natur in den Alpen vorsichtig und zurückhaltend umgehen, weil sich Fehler im Umgang mit der Natur hier schnell negativ auswirken.

Das heisst, in hundert Jahren wohnt niemand mehr in den Alpen, 
weil dort wieder Urwald wächst?
Das wäre das Horrorszenario.

Und das positive Szenario wären Wanderwege und lokale Herbergen?
Die dezentralen Potenziale der Alpen wie zum Beispiel Landwirtschaft, Handwerk, Gewerbe und Dienstleistungen werden genutzt. Daneben gibt es eine Reihe von Städten, die sich auf bestimmte Wirtschaftsformen konzentriert haben und weltweit Handel treiben. Die regionale Wirtschaft und eine überregionale, hochspezialisierte Wirtschaft stehen in einer Balance.

Wo halten Sie sich in den Alpen 
auf? Nur dort, wo sie Ihren 
Idealvorstellungen entsprechen?
Ich halte mich seit 35 Jahren öfters im Piemont auf.

Die Entvölkerungsregion an sich.
Ja. Ich bin aber auch regelmässig in Bad Gastein. In beiden Orten versuche ich, am Puls der Zeit zu sein und Veränderungen zu registrieren. Im Piemont interessiert mich zum Beispiel, ob Pensionierte wieder ins Tal ihrer Herkunft zurückkehren. In Bad Gastein dagegen sind ständig neue Investitionen geplant.

Sind Sie auch in den Schweizer Alpen anzutreffen?
In Gsteig bei Gstaad. Dort habe ich die Alpen als Jugendlicher kennen gelernt.

Dort herrscht auch noch heile Welt.
Es steht für mich für eine positive Entwicklung eines ländlichen Ortes, der nicht städtisch geprägt ist, aber auch nicht von der Abwanderung betroffen ist. Gsteig schlängelt sich auf eine diffuse Weise durch. Ich finde das gut.

Aber im Windschatten des reichen Gstaad.
Ja, klar, aber mit einer deutlichen ­Distanz dazu. (Der Bund)

Erstellt: 22.11.2014, 09:02 Uhr

Zur Person

Werner Bätzing

Der 65-Jährige ist Professor für Kulturgeografie an der Universität Erlangen-Nürnberg und Autor des Standardwerks «Die Alpen. Geschichte und Zukunft einer europäischen Kulturlandschaft». Bätzing war Religionslehrer und Buchhändler, bevor er im Alter von 34 Jahren ein Geografiestudium an der Technischen Universität Berlin aufnahm.

1988 holte ihn Professor Paul Messerli ans Geografische Institut der Universität Bern, wo Bätzing in kurzer Zeit promovierte und habilitierte. Als Autor zweier Wanderführer hat Bätzing den Weitwanderweg Grande Traversata delle Alpi (GTA) von der Schweizer Grenze bis zum Mittelmeer als Beispiel für ökologisch verträglichen Tourismus propagiert. (bob)

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