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1000 Lawinen, 2000 Tote

Seit 80 Jahren werden Lawinentote erfasst. Heute wurde dazu eine offizielle Studie veröffentlicht. Auffällig: Es gibt Unterschiede zwischen den Geschlechtern und Altersklassen.

Tödliches Risiko: Eine Gruppe Skitourer unterwegs unterhalb des Les Plans-sur-Bex. Bild: Gillieron Laurent
Tödliches Risiko: Eine Gruppe Skitourer unterwegs unterhalb des Les Plans-sur-Bex. Bild: Gillieron Laurent
Keystone

Im Vergleich zu anderen Ländern wurde die Schweiz bisher von Naturkatastrophen wie aktuell Erdbeben in Italien verschont. Die grösste Gefahr stellen Lawinen dar: Mit durchschnittlich 25 Lawinenopfern pro Jahr fordern sie im Vergleich mit anderen Naturgefahren in der Schweiz die meisten Opfer. So starben in den 80 Jahren, seit die Lawinenopfer systematisch registriert werden, in den Schweizer Alpen und im Jura fast 2000 Personen in mehr als 1000 Lawinen. Geführt wird die Schadenlawinendatenbank vom Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF), das zur Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) gehört.

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