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Aeschi bringt Parmelin in BedrängnisSchon am Wahltag schwächt die SVP ihren Bundespräsidenten

Ab dem 1. Januar soll Guy Parmelin die Schweiz als neuer Bundespräsident durch die Corona-Krise führen. Doch nun behauptet der SVP-Fraktionschef, Parmelin lehne die ganze Corona-Politik des Bundesrats ab. Stimmt das?

Guy Parmelin spricht nach seiner Wahl zum Bundespräsidenten zur Bundesversammlung.
Guy Parmelin spricht nach seiner Wahl zum Bundespräsidenten zur Bundesversammlung.
Peter Schneider/KEYSTONE

Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder erzählt SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi über seine eigenen Bundesräte die Unwahrheit.

Oder der neue Bundespräsident Guy Parmelin hat schon am Tag seiner Wahl ein Problem - und mit ihm möglicherweise bald der Gesamtbundesrat und die Schweiz als Ganzes.

Eigentlich war der Mittwoch für Guy Parmelin ein Freudentag. Der Waadtländer Weinbauer und SVP-Politiker ist auf dem Gipfel angelangt. Kurz nach Mittag wählt ihn die Vereinigte Bundesversammlung zum neuen Bundespräsidenten für das Jahr 2021 - mit 188 von 202 Stimmen, einem sehr ehrenvollen Resultat. In seinem neuen Amt wird er am 1. Januar 2021 oberster Krisenmanager in der Corona-Pandemie. An Parmelin wird es dann liegen, den Bundesrat als Gremium durch die Corona-Krise zu steuern – und die Entscheide der Regierung so glaubwürdig zu erklären, dass die Bürgerinnen und Bürger mitspielen.

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