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Schattenboxen um den Flugplatz Dübendorf

Gemeinden: Volkswille wird missachtet

«Mr. Business-Airport»: Urs Brütsch ist CEO der Flugplatz Dübendorf AG.
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Herr Holderegger, weshalb hat sich der Bund für das Projekt der Flugplatz Dübendorf AG entschieden?

Die Gemeinden Dübendorf, Volketswil und Wangen-Brüttisellen werfen dem Bund vor, mit diesem Entscheid nicht auf ihre Bedürfnisse einzugehen.

«Die Standortgemeinden hatten sich an der Ausschreibung nicht beteiligt!»

Urs HoldereggerBundesamt für Zivilluftfahrt

Und abgelehnt.

Zum Beispiel?

Das Flugfeld von Dübendorf soll also explizit der Geschäftsluftfahrt dienen?

Der Bund machte Dübendorf 1914 zum Standort der neu geschaffenen Fliegertruppe. Das Militär richtete sich dort ein und erbaute am Pistenrand einen Kontrollturm.
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Bedeutet das, dass die Gemeinden ihr Mitspracherecht verwirkt haben?

Das klingt sehr bürokratisch. Wie steht es um den persönlichen Dialog?

Wie sieht die Vereinbarung mit der Flugplatz Dübendorf AG aus?

Was, wenn der Bund nun diese Vereinbarung auflösen würde und auf das Konzept der Gemeinden umschwenkt?

«Leider haben es die Gemeinden im ganzen SIL-Prozess versäumt, konstruktiv am Planungskonzept mitzuarbeiten.»

Urs HoldereggerBundesamt für Zivilluftfahrt

Die Gemeinden werfen Bundesbern vor, der Lärmbelastung nicht genügend Rechnung zu tragen.

Der Dübendorfer Stadtrat hält nun aber fest, dass im SIL-Objektblatt die Anliegen der Standortgemeinden nicht berücksichtigt werden.

Wann ist es so weit?

Anflug auf Dübendorf: Die Piste wird nur noch selten fürs Starten und Landen gebraucht.
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