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Wegen Bahnhofzugang BubenbergSBB machen sanften Druck auf Stadtberner Stimmbevölkerung

Bei einem Nein des Stimmvolks am 7. März verzögert sich der Ausbau des Bahnhofs um Jahre. Dies erklären die SBB. Die Gegner gehen jedoch nicht von einer Verzögerung aus.

Ein Teil der Pendelnden soll den Bubenbergplatz künftig unterirdisch queren – das stösst auf Widerstand.
Ein Teil der Pendelnden soll den Bubenbergplatz künftig unterirdisch queren – das stösst auf Widerstand.
Foto: Valérie Chételat

Der Berner Stadtingenieur Reto Zurbuchen muss an der Medienorientierung von SBB, RBS und Stadt Bern gar nicht erst das Wort ergreifen. Die Verteidigung der flankierenden Massnahmen zum Ausbau des Berner Bahnhofs übernehmen gleich die SBB: Sage die Mehrheit der Stadtberner Stimmbevölkerung am 7. März Nein, «wird das Gesamtsystem Bahnhof nicht mehr funktionieren – Corona hin oder her», sagt Benno Nussberger, Gesamtprojektleiter Ausbau Knoten Bern.

«Unabhängig vom Ausgang der Abstimmung in der Stadt bauen wir weiter.»

Benno Nussberger, SBB-Gesamtprojektleiter Ausbau Bahnhof Bern

Nussberger bezeichnet als «Gesamtsystem» den SBB-Bahnhof und den neuen RBS-Bahnhof unterhalb der SBB-Gleise. Ein Grossteil der Reisenden im Bahnhof Bern wird künftig über die neue Fussgängerpasserelle zwischen den beiden Bahnhöfen zum Bahnhofausgang beim Bubenbergplatz strömen. Der dort geplante Ausgang der Passerelle macht den Abriss und den Neubau eines Teils des Bubenbergzentrums notwendig. Nussberger bezeichnet dies als «unumstösslich».

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