Blasenentzündung: Schneller Test bringt Klarheit

Fast jede Frau kennt Blasenentzündungen. Wer sofort handelt, kann sehr oft auf Antibiotika verzichten. Sinnvoll ist ein diskreter und unkomplizierter Check.

Bei ersten Symptomen empfiehlt sich rasch einen Blasenentzündungs-Check machen zu lassen.

Bei ersten Symptomen empfiehlt sich rasch einen Blasenentzündungs-Check machen zu lassen.

Die Anatomie ist schuld, dass vor allem Frauen mit Blasenentzündungen zu kämpfen haben. Ausgelöst werden sie meistens durch die im Darm vorkommenden E. coli-Bakterien. Wegen der kurzen Harnröhre der Frauen gelangen diese leicht in die Blase und verursachen dort eine schmerzhafte Entzündung.

Symptome sind häufiger Harndrang und ein Brennen beim Wasserlösen. «Oft kommen auch Schmerzen im Unterbauch dazu», weiss Kathrin Knechtle-Huggel, Geschäftsführerin der Mistel-Rotpunkt-Apotheke in Hombrechtikon. In schweren Fällen kann es gar zu Blut im Urin und Nierenschmerzen kommen.

Sie rät, bei ersten Symptomen rasch einen Blasenentzündungs-Check machen zu lassen, wie ihn die Rotpunkt-Apotheken anbieten. «So werden andere Ursachen ausgeschlossen, und es kann sofort mit der Therapie begonnen werden.»

Vorbeugen hilft!

In der Mistel-Apotheke werden häufig Blasenentzündungs-Checks durchgeführt. «Es ist leider ein verbreitetes Frauenleiden», sagt die Geschäftsführerin. Als Vorbeugung empfiehlt sie, zirka 1.5 bis 2 Liter pro Tag zu trinken, damit die Nieren immer gut durchgespült werden, sich bei Kälte warm anzuziehen und dabei vor allem die Nieren zu schützen, nach dem Geschlechtsverkehr Wasser zu lösen und nach dem Stuhlgang den Darmausgang immer von vorne nach hinten abzuwischen.

«Um einer erneuten Blasenentzündung vorzubeugen, empfehlen wir z. B. das Produkt Femannose N, welches D-Mannose enthält. Diese Zuckerart verhindert das Andocken der E. coli-Bakterien an der Blasenwand und somit einen Wiederinfekt», so Kathrin Knechtle-Huggel.

Diskreter und schneller Test

Bei Anzeichen auf Blasenentzündung ist ein Test in der Rotpunkt-Apotheke empfehlenswert: Der Blasenentzündungs-Check wird diskret in einem separaten Behandlungszimmer durchgeführt. Die dazu ausgebildeten Apothekerinnen und Apotheker klären zuerst mit einem Fragebogen ab, ob es andere Gründe für die Symptome gibt.

Falls sich der Verdacht auf eine Blasenentzündung erhärtet, geben die Patientinnen eine Urinprobe ab, die sofort untersucht wird. «Bei einer klaren Diagnose können wir die Therapie sofort beginnen, beispielsweise mit Entzündungshemmern, pflanzlichen Tabletten oder Tees», erklärt Kathrin Knechtle-Huggel.

Falls es wegen der Entzündung bereits zu Blut im Urin gekommen ist und die Schmerzen sehr stark sind, empfehlen die Apotheken einen Arztbesuch, können aber in begründeten Fällen auch selber Antibiotika abgeben.

Der Blasenentzündungs-Check (inkl. Test, exkl. Medikamente) dauert 10 bis 15 Min.

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