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Corona und FernreisenSafaritouristen bleiben out of Africa

Wie der Schaffhauser Reiseveranstalter Let’s Go Tours mit geschlossenen Grenzen und unerfüllten Hoffnungen umgeht. Und alles daransetzt, fürs Comeback bereit zu sein.

Ein Bild aus der Zeit vor Corona: Touristen und Giraffen bestaunen sich im Naturschutzgebiet Greater Masai Mara (Kenia) gegenseitig.
Ein Bild aus der Zeit vor Corona: Touristen und Giraffen bestaunen sich im Naturschutzgebiet Greater Masai Mara (Kenia) gegenseitig.
Foto: Keystone

Aus Mauritius kam überraschende Kunde. «Angela und Patricia, die beiden Reiseleiterinnen, die seit vielen Jahren für uns arbeiten, berichteten von substanzieller Unterstützung durch den Staat», sagt Kurt Zürcher, 64. In der Corona-Krise, die den globalen Tourismus lahmlegt, ist das ein kleines positives Signal. «Ob der mauritische Support für unsere Leute auch im Mai anhält, wissen wir nicht», räumt Zürcher ein. Gerade in afrikanischen Ländern zeigt Corona verheerende Auswirkungen. Nicht das Virus selbst ist das grosse Problem, die Fallzahlen auf dem Schwarzen Kontinent sind vergleichsweise tief, aber vielerorts müssen Hotelangestellte, Fahrer oder Guides mit ihrem Lohn ein Dutzend Familienangehörige ernähren. Zürcher: «Fehlt das Geld, weil keine Touristen mehr kommen, fehlen Medikamente, etwa gegen Malaria.»

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