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Leitartikel zu Stadtberner WahlenRot-Grün steht vor knallharter Prüfung

Das rot-grüne Lager verteidigt seine Übermacht in der Stadtberner Regierung. Trotzdem wird in der linksten Stadt der Schweiz nun einiges anders.

Marieke Kruit (mitte) sichert der SP den zweiten Sitz.  Franziska Teuscher und Michael Aebersold freuen sich mit.
Marieke Kruit (mitte) sichert der SP den zweiten Sitz. Franziska Teuscher und Michael Aebersold freuen sich mit.
Foto: Adrian Moser

Mit vier von fünf Sitzen bleibt Rot-Grün in der Stadtregierung gemessen am Wähleranteil übervertreten – dank der politischen Mitte und der Rechten, die es nicht geschafft haben, für den Wahltag ein Zweckbündnis einzugehen und mit einer Einheitsliste anzugreifen.

In einer Zeit, in der die Sorge um das Klima trotz Corona nicht kleiner wird und die grüne Welle ihre Kraft behält, rächt sich die Uneinigkeit der bürgerlichen Opposition. Besonders in Bern, wo es sich so gut lebt und vergleichsweise wenig Grund zur Unzufriedenheit besteht. So profitiert erneut die Linke vom speziellen Stadtberner Wahlsystem, das grosse Allianzen bevorteilt.

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