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Tipps to go Romanze im Liebefeld

Ein betörender Film im Open-Air-Kino, ein Rumpel-Orchester am Waldrand und ein Literatur-Automat am Helvetiaplatz: Das sind die drei kurzen Kulturtipps der Woche.

Filme zum Reinschnuppern: Kinonächte Liebefeld

Riecht gut: Szene aus der Süskind-Verfilmung «Das Parfum».
Riecht gut: Szene aus der Süskind-Verfilmung «Das Parfum».
Foto: zvg

Platz genug gibt es, um Abstand zu halten. Schliesslich ist das Bundesamt für Gesundheit gleich nebenan. Im Liebefeld-Park finden auch dieses Jahr drei Kinonächte statt, und die Thematik scheint im Zuge der Diskussionen um Atemluft und Aerosole auf eine verquere Art aktuell. Um Düfte geht es nämlich in allen drei programmierten Filmen: der betörenden Adaption von Patrick Süskinds «Parfum», der süsslichen Romanze «Chocolat» und dem Gastro-Feelgoodmovie «The Hundred-Foot Journey». (reg)

Donnerstag bis Samstag, 27. bis 29. August, im Liebefeld-Park

Die Heitere Fahne fliegt aus: Festival am Waldrand

Hat es auf die Tanzbeine abgesehen: Die Nkonsonkonson Star Band ist die erfreulichste Afrobeat-Kapelle Berns.
Hat es auf die Tanzbeine abgesehen: Die Nkonsonkonson Star Band ist die erfreulichste Afrobeat-Kapelle Berns.
Foto: zvg

Das Waberer Kulturlokal Heitere Fahne verlegt sein Tun für ein verlängertes Wochenende unter den freien Himmel an den Gurtenhang. Festival am Waldrand heisst das Unterfangen und bringt so einiges an Musik-Prominenz auf die Wiesen der Bächtelen-Stiftung zu Wabern. Da wäre einmal Kalabrese, seines Zeichens einer der Helden des Zürcher Nachtlebens und der apart getakteten Tanzbodenmusik (er reist am Donnerstag mitsamt seinem Rumpelorchester an). Am Freitag spielt Berns erfreulichste Afrobeat-Highlife-Band auf. Die Nkonsonkonson Star Band ist gespickt mit allerlei helvetischer Jazz-Prominenz. Am Samstag gibts einen entspannten Rave mit DJ Daniel Imhof, und am Sonntagnachmittag steht Kinderunterhaltung aus dem Ideentopf der Säbelibum-Macher auf dem Programm. (ane)

Donnerstag bis Sonntag, 27. bis 30. August, auf den Wiesen der Bächtelen-Stiftung Wabern

Einmal Franz Hohler einfach: «Autormat» am Helvetiaplatz

Für 50 Rappen spuckt er Literatur aus: Der «Autormat» des Vereins Buchowski.
Für 50 Rappen spuckt er Literatur aus: Der «Autormat» des Vereins Buchowski.
Foto: zvg

Die Textlänge ist ideal für eine Kurzstrecken-Fahrt in der Stadt Bern oder eine Verschnaufpause im Park: Der «Autormat» am Helvetiaplatz spuckt statt Billetts Literatur zum Mitnehmen von 30 Schweizer Autorinnen und Autoren aus. Neben Franz Hohler, Michelle Steinbeck, Pedro Lenz, Nora Gomringer oder Charles Lewinsky haben auch drei Klassen aus dem Kirchenfeldschulhaus mitgemacht. Dahinter steht der Verein Buchowski, der die gesamten Einnahmen dem Projekt «Writers in Exile» spendet. (cgr)

Vernissage: Freitag, 21. August, 17.30 Uhr, Helvetiaplatz