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Präsidium der ReformiertenRita Famos steht als erste Frau an der Spitze einer Landeskirche

An der ersten virtuellen Herbstsynode zur Präsidentin der Reformierten gewählt: Rita Famos.

«Fröhliche Macherin»

Unrühmlicher Abgang

Neuanfang

SDA/lop

22 Kommentare
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    L. Habermann

    "Die Kirche lebe von der Vielfalt und der Arbeit an der Basis. Es gelte Zusammenzustehen und im Vertrauen auf Gottes Kraft ..."

    Das ist schöngeistig formuliert, aber realitätsfremd, denn die Kirche vertraut nicht auf "Gottes Kraft", sondern auf staatlich-einseitige Kirchenförderungspolitik und sie "lebt" auch nicht von "der Vielfalt und der Arbeit an der Basis", sondern in allererster Linie vom Geld anderer: In Zürich von ca. 150 Mio. CHF Kirchensteuern juristischer Personen und von 50 Mio. CHF staatlicher Kostenbeiträge (für beide Kirchen zusammen).

    Beide Kirchen gestehen ein, dass sie ohne diese Einnahmen einen Grossteil ihrer Leistungen nicht erbringen könnten und die Einnahmen aus Kirchensteuern ihrer Mitglieder grösstenteils für eigene religionsgemeinschaftsinterne Kosten (Personalkosten, Liturgie, etc.) verwenden. Eigennutzdenken gibt es nicht zuletzt auch bei den Kirchen.

    Die Rolle des Staates ist auch traurig, denn ein säkularer Staat ist keiner Kirche, sondern der Gesellschaft verpflichtet und diese ist heute religiös-weltanschaulich plural und zunehmend konfessionsfrei. Demzufolge sind nicht nur Kirchen, sondern auch private, gemeinnützige Organisationen staatlich zu fördern. Das Staat-Kirche-Verhältnis ist hinter dieser Entwicklung zurückgeblieben und deshalb korrekturbedürftig.