Zum Hauptinhalt springen

«An Schlaf war nicht zu denken»

Martina van Berkel verbessert ihre eigene Bestmarke im Halbfinal von 200 m Delfin. Dennoch reicht es nicht für den Final.

Scheidet im Halbfinal als Zwölfte aus: Martina van Berkel. (9. August 2016)
Scheidet im Halbfinal als Zwölfte aus: Martina van Berkel. (9. August 2016)
Patrick B. Kraemer, Keystone

Martina van Berkel scheidet an den Sommerspielen in Rio de Janeiro im Halbfinal über 200 m Delfin als Zwölfte aus. Nach dem Überstehen der Vorläufe hatte die 27-jährige Zürcherin vor Freude geweint und gesagt: «Diese Qualifikation ist für mich das Allergrösste.»

Die Euphorie nahm die im deutschen Heidelberg trainierende van Berkel in den Halbfinal mit. Nachdem sie im Vorlauf ihren im Juli in Berlin aufgestellten Schweizer Rekord um 15 Hundertstelsekunden verbessert hatte, war sie am Abend in 2:07,90 Minuten nochmals um einen Zehntel schneller.

«Ich wollte eigentlich zwischen den beiden Läufen einen Mittagsschlaf machen. Aber keine Chance. Mein Puls raste, ich lag im Bett und an Schlaf war nicht zu denken», sagte van Berkel im Interview nach dem Rennen.

Dass sie erstmals unter 2:08 Minuten blieb, freute sie enorm. Nur drei Europäerinnen waren in Rio de Janeiro besser als van Berkel. Zum Vorstoss in den Olympia-Final der Top 8 fehlten ihr 68 Hundertstelsekunden. Darauf lässt sich aufbauen.

si/chk

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch