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Tränen und Heidrichs verletztes Knie

Auch das zweite Schweizer Beachvolley-Duo kassiert in Rio eine erste Niederlage.

Joana Heidrich muss ihr Knie pflegen lassen. (9. August 2016)
Joana Heidrich muss ihr Knie pflegen lassen. (9. August 2016)
Reuters

Joana Heidrich sitzt weinend auf der Bank. Ihr Knie schmerzt, das teilt sie dem herbeigeeilten Physio völlig aufgelöst mit. Die erfahrene Nadine Zumkehr bleibt ruhig, versucht sich warm zu behalten und schlägt einige Services. 0:1 lag das Schweizer Beachvolleyball-Duo zu diesem Zeitpunkt in den Sätzen zurück. Müssen sie aufgeben?

Nein, Heidrich beisst auf die Zähne, der Schock war womöglich grösser, als es die Verletzung an sich ist. Die beiden machen weiter.

Doch die Kanadierinnen Pavan/Bansley spielten in diesem Spiel stark – zu stark für Heidrich/Zumkehr. Pavan/Bansley spielten äusserst solide in der Defensive, kratzen die Bälle der Schweizerinnen aus dem Sand oder blockten sie bereits am Netz. Da half auch die Verteidigungsarbeit von Zumkehr, die zu den besten Defensivspielerinnen auf der Tour gehört, nicht.

Am Ende resultierte eine 0:2-Niederlage. Heidrich/Zumkehr verlieren ihr zweites Gruppenspiel gegen die Nummern 1 der Gruppe E knapp mit 18:21, 18:21. Damit steht bereits nach zwei Partien fest, dass Pavan/Bansley als Siegerduo des Pools in die Achtelfinals einziehen werden.

Doch die Schweizerinnen können mit einem Erfolg zum Abschluss der Vorrunde am späten Donnerstagabend gegen die noch sieglosen Niederländerinnen Sophie van Gestel/Jantine van der Vlist ebenfalls auf direktem Weg in die K.o.-Phase vorstossen. Es ist noch nichts verloren – sofern das Knie von Heidrich nicht ernsthaft verletzt wurde.

si/jwi

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