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«Ich werde noch stärker zurückkommen»

Der Franzose Samir Aït Saïd und der Deutsche Andreas Toba verletzen sich zum Auftakt der Kunstturn-Wettkämpfe schwer.

Samir Aït Saïd wird nach seinem Sturz aus der Halle getragen.
Samir Aït Saïd wird nach seinem Sturz aus der Halle getragen.
AFP

Samir Aït Saïd stürzte am Sprung nach seinem Yeo hässlich und zog sich dabei eine schwere Beinverletzung zu. Der Anblick des gebrochenen linken Beins des Franzosen, der an den Ringen auf bestem Weg in den Olympia-Final war, schockierte die Zuschauer. Sein Unterschenkel knickte im 90-Grad-Winkel ab-

Der 26-jährige Aït Saïd hatte die Olympischen Spiele 2012 in London wegen einer Blessur am rechten Bein verpasst. In Rio galt er als aussichtsreicher Medaillenanwärter.

«Ich werde noch stärker zurückkommen und eine Medaille in Tokio holen», schrieb Aït Saïd per SMS noch aus dem Spital in Rio. Dort wurde er noch am selben Abend operiert, wie die französische Zeitung «L'Equipe» berichtete.

Auch Andreas Toba hatte grosses Pech. Der deutsche Mehrkampfmeister stürzte am Boden und erlitt einen Kreuzbandriss im rechten Knie. Toba zeigte sich tapfer und absolvierte noch seine Übung am Pauschenpferd, wo er sogar der beste deutsche Turner war. Danach humpelte er allerdings vom Podium und gab den Wettkampf auf.

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