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Held der Woche: Mats StaubReisender in «Erinnerungen»

Der Berner Künstler Mats Staub befragt in seiner neuen Arbeit «Death and Birth in my Life» Menschen über ihre Erfahrungen mit dem Anfang und dem Ende des Lebens.

Foto: Archiv
Er schafft mit seiner Videoinstallation einen gemeinschaftlichen Ort zu den Eckpunkten des Lebens: Mats Staub
Foto: Archiv
  • Funktion: Gesprächsleiter und Geschichtensammler

  • Heldentaten: Hat keine Scheu vor den grossen Themen des Lebens

  • Empfohlen für: Menschen, die sich Zeit nehmen zum Zuhören und Zusehen

Nichts ist gewöhnlicher und nichts gleichzeitig aussergewöhnlicher als Geburt und Tod. Dominique erzählt von ihrer Fehlgeburt und ihren zwei Kindern, während Smangele von den Umständen des Sterbens ihrer Mutter berichtet. Die beiden Frauen erscheinen auf zwei Monitoren, das erzählende und das zuhörende Gesicht der beiden ist gleichzeitig sichtbar. Jeweils fünf Personen mit Kopfhörern sitzen gemeinsam im Halbkreis vor diesem Doppelbildschirm und lauschen dem Gespräch, das Teil ist von Mats Staubs neuem Langzeitprojekt «Death and Birth in my Life». Ein gemeinschaftlicher Ort zu den Eckpunkten des Lebens entsteht. Einen «Reisenden für Erinnerungen» hat man den gebürtigen Berner auch schon genannt. Seit 2004 entwickelt der ehemalige Journalist und Theaterdramaturg mit verschiedenen Formaten Kunstprojekte im Spannungsfeld zwischen Theater und Ausstellung, Wissenschaft und Literatur.

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